Wanderung zum Wimbachkopf ab der Zillertaler Höhenstraße
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Die Zillertaler Höhenstraße gehört schon lange zu meinen persönlichen Highlights im Zillertal, denn von hier oben habt ihr immer eine tolle Aussicht. Mit dem Wimbachkopf lernt ihr heute einen schnell erreichbaren Gipfel dort oben kennen.
Anreise zum Wimbachkopf
Ihr erreicht den Einstieg zu dieser Wanderung über die Zillertaler Höhenstraße, welche eine mautpflichtige Straße ist, ihr zahlt derzeit 10€ Maut mit eurem PKW (Stand Juli 2024).
Von Zellberg kommend ca 500m hinter der Hirschbichlalm könnt ihr euch am Straßenrand einen Parkplatz suchen. In dieser Alm habt ihr entweder nach der Wanderung die Möglichkeit einzukehren, oder oben am Berg bei der Wedelhütte.
Wir haben diese Wanderung wieder mit Outdooractive* getracked und können euch so prima den Routenverlauf zeigen:
Impressionen der Wanderung zum Wimbachkopf
Ab der Straße ist mit Wegweisern der Weg zum Wimbachkopf gut beschrieben.
Wir folgen den Wegweisern zunächst auf bereiten Schotterpfaden, die langsam immer schmäler werden und stärker ansteigen.





Schon zu Beginn der Wanderung offenbaren sich wieder tolle Aussichten – der Grund warum ich Wanderungen ab der Zillertaler Höhenstraße so liebe.
Ihr folgt den Wegweisern bis ca. zur Wedelhütte, ab da geht ein Wegweiser nach rechts und es steht beschrieben noch 30 Minuten bis zum Gipfel. Ab diesem Zeitpunkt steigt der Weg stark an und wird auch steiniger und schmaler:
Die Wedelhütte liegt majestätisch zwischen den Bergen, so als würde sie sagen können, kommt auf dem Weg retour bei mir vorbei.
Gute 30 Minuten später und wir haben das Gipfelkreuz erreicht.



Der Eintrag ins Gipfelbuch darf auch nie fehlen – tragt ihr euch auch immer in das Gipfelbuch ein?

Der Abstieg erfolgt über denselben Weg, wie der Aufstieg. Ein gutes Schuhwerk macht sich beim Abstieg bemerkbar. Währenddessen könnt ihr noch einmal die Sicht genießen.



Fazit zum Wimbachkopf
Wie ihr in dem Beitrag feststellen konntet, bin ich ein großer Fan des Wimbachkopfes und ebenso von der Zillertaler Höhenstraße.
Die Wanderung ist gut machbar, nur sollte definitiv auf festes Schuhwerk geachtet werden. Gerade die letzte Partie ist sehr steil und man kommt zwar mit normalen Schuhen rauf, aber runter könnte problematisch werden. Ich empfehle in jedem Fall Wanderschuhe, mit denen ihr den nötigen Halt habt.
Die Wanderung ist nicht barrierefrei und kann auch nicht mit einem Kinderwagen gemacht werden. Für Kinder würde ich die Wanderung auch eher nicht empfehlen, es sei denn diese gehen regelmäßig Wanderungen und kennen sich gut mit steileren Stellen aus,
Der Wimbachkopf gehört zu den bekannteren Gipfeln und ist dementsprechend auch gern und oft besucht. Wer einen einsamen Gipfel möchte, ist bei diesem Gipfel nicht gut aufgehoben. Wenn ihr hier oben gerade euren Gipfelsieg in das Gipfelbuch eintragt, wird womöglich schon der nächste Wander ums Eck kommen.
Schön ist er trotzdem und in Anbetracht der Nähe zur Zillertaler Höhenstraße, auch verständlich, dass dieser Gipfel nicht unentdeckt bleibt. Er ist zumindest weniger überlaufen, als mancher Gipfel in Skigebieten wie z.B. der Filzenkogel.
Ihr habt die Möglichkeit nach dem Wimbachkopf noch weitere Gipfel zu besteigen und eure Tour damit etwas auszudehnen – z.B. der Marchkopf oder der Gedrechter. Ein weiterer toller Faktor der Zillertaler Höhenstraße sind nämlich die zahlreichen nebeneinander liegenden Gipfel, womit man seine Touren auch schnell etwas ausdehnen kann ganz nach Belieben.
Wir werden die Nachbargipfel nach und nach auch noch besteigen, doch für den Tag hatte uns der Wimbachkopf gereicht, da wir anschließend noch auf einen Geburtstag eingeladen waren.
